Neustart 2019 – oder warum der Notgroschen wichtig ist

notwendig Notgroschen

Ihr habt euch bestimmt schon gewundert, warum wir uns nicht melden. Februar ist bisher der absolute Horror für uns. Es hat alles letzten Sonntag angefangen und zeigt mal wieder warum der Notgroschen notwendig ist.

Sonntag – Intensivstation

Mein Vater lag seit Freitag, dem 1. Februar im Krankenhaus. Er hat Demenz und es hat sich herausgestellt her hatte zwei gebrochene Wirbel. Soweit alles Routine. Als ich ihn am Samstag auf dem Handy nicht erreichen konnte, habe ich mir keine Sorgen gemacht. Das ist normal das er das Handy manchmal einfach nicht wahrnimmt oder versehentlich den Ton ausschaltet. Außerdem hatte das Krankenhaus die Kontaktdaten von meinem Bruder und mir. Als ich ihm am Sonntag noch immer nicht erreichen konnte, habe ich auf der Station angerufen. Ich habe gehofft, dass eine Schwester ihm Bescheid gibt mich zurück zu rufen. Die Schwester wollte mein Daten und meinte dann nur mein Vater wurde über Nacht in ein anderes Krankenhaus auf die Intensivstation verlegt, da er Anzeichen für einen Herzinfarkt hatte. Ich habe sie gefragt warum ich als Tochter und Betreuerin nicht informiert wurde. Sie meinte ganz schnippisch, dass die Angehörigen informiert wurden. Auf meine Nachfragte, wer den informiert wurde konnte sie mir keine Auskunft geben, da es die Schicht vor ihr gemacht hätte. Ein Arzt würde mich zurück rufen. Auf den Anruf warte ich übrigens noch heute.

Das war Sonntag der 3. Februar. Und es tobte ein Schneesturm. Wir haben die Wickeltasche und die Betreuerurkunde eingepackt. Wir haben uns auf den Weg gemacht und es hatte uns ganze fünf Stunden gekostet statt drei Stunden. Auf der Autobahn hat uns auch noch ein Eisbrocken getroffen. Wir konnten ihn auf uns zu kommen sehen. Es hat einen lauten Knall getan, aber die Windschutzscheibe blieb Gott sei Dank heil. Ich war so wieso schon fertig mit den Nerven da ich nicht wusste was mich auf der Intensivstation erwartet. Ich verstehe nicht warum Leute ihre Autodächer nicht abräumen? 80 Euro Bussgeld und ein Punkt ist eine zu geringe Strafe.

Die Fahrt plus Verkostung unterwegs (es war keine Zeit Essen zu packen) hat uns gut 120 Euro gekostet. Aber an solchen Tagen ist Geld nebensächlich. Man versucht ihn einfach nur zu überstehen.

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