Das große TÜV – Abenteuer 2017

TÜV

TÜV – Make it or break it

Mitte September haben wir unseren Masterplan erstellt. Einer der großen What-ifs war unser Auto, welches noch TÜV bis April 2018 hatte. Nachdem wir schon 2014 mit unserem Passat Drama hatten  (2.000 Euro Rechnung und wir haben es nicht kommen sehen!), war das Auto unser Sorgenkind im Plan. Also haben wir kurzerhand beschlossen, den TÜV sechs Monate früher machen zu lassen um abschätzen zu können was auf uns zu kommt entweder in Reparaturen oder ob wir den Kauf eines neuen Gebrauchtwagen in Betracht ziehen müssen. Wir wollten eine objektive Meinung und daher sind wir direkt zum TÜV gefahren und nicht zu einer Autowerkstatt.

Das Ergebnis

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Unser Budget für November

Budget November

It’s budget time!

November! Das Jahr kann man ja fast abhacken, oder? Kommt es nur mir so vor das es viel zu schnell verging? Aber das ist okay, denn wir sind ja ein ganzes Stück weiter gekommen auf unserem Weg in die finanzielle Freiheit. Also was steht im Familienbudget an?

November = Autoversicherung!

Ja, schon wieder ein Ausrufezeichen, da dies ein großer Brocken ist. Aber wir schwitzen nicht, da wir jeden Monat per Dauerauftrag 60 Euro auf ein separates Konto überwiesen haben und nun die Rechnung auf einen Schlag zahlen. Warum auf einen Schlag? Bei vielen Versicherungen gibt es einen Nachlass wenn man die Rechnung auf einmal zahlt statt vierteljährlich oder halbjährlich. Die Ersparnis nehmen wir gerne mit. Bevor ihr aber zahlt, schaut noch einmal ob ihr nicht eine günstigere Versicherung findet. Wechseln ist wirklich kein großer Aufwand und jeder Euro den man spart muss man an anderer Stelle nicht erarbeiten (das ist Freiheit!). Hier gibt es Tipps von uns wie man bei der Autoversicherung sparen kann und einen Musterbrief für die Kündigung eurer Versicherung.

Weihnachten

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Autoreparatur DIY – Edition Motorwarnleuchte

Motorwarnleuchte

Unverhofft kommt oft – das Warnlicht geht an

An einem Samstag Ende April auf dem Weg zu Ikea, ging unverhofft ein Warnlicht im Auto an. Wir sind ganz ruhig geblieben (okay, mein Mann bleibt immer ruhig, ich schiebe normalerweise Panik) und ich habe das Betriebshandbuch herausgeholt. Es war die Motorwarnleuchte. Im Handbuch stand: Langsam fahren und die nächste Werkstatt aufsuchen.

Keine Panik – wir haben unseren Notgroschen

In der Vergangenheit hätte ich schon vierstellige Euro-Beträge wegschwimmen gesehen. Aber ich habe gewusst, wir haben unseren Notgroschen und es war sowieso Wochenende (plus Feiertag und zwei Urlaubstage). Wir hatten also Zeit einen Plan zu schmieden. Ich habe auf meiner lokalen Facebookgruppe nach Empfehlungen für eine vertrauenswürdige Werkstatt in unserer Stadt gefragt und auch erhalten. Leider ist dort niemand ans Telefon gegangen (was angeblich typisch für die Werkstatt ist). Will ich jemanden mein hart verdientes Geld geben, der es noch nicht mal nötig hat meinen Anruf entgegen zu nehmen? Nein.

Selbst ist die Familie Heller-Pfennig

Mein Mann hat ein Diagnosegerät gekauft und sich selbst an die Arbeit gemacht. Diagnose: Neue Zündkerzen und ein Klopfsensor muss ausgewechselt werden. Mein Mann hat also online alle Ersatzteile bestellt am selben Tag bestellt.

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Das Oktober-Budget

Der Sommer ist nun endgültig vorbei und es ist Herbst. Zeit das letzte Quartal einzuläuten!

Was steht im Oktober an?

Wie bereits im September-Budget erwähnt, ist es Zeit die Reifen zu wechseln. Wer neue Winterreifen benötigt sollte dies im Budget vermerken. Tipp: Unser Wertstoffhof nimmt alte Reifen ohne Felgen kostenlos zurück. Die Werkstatt wollte 11 Euro für das Entsorgen. So haben wir innerhalb von fünf Minuten (der Umweg über den Wertstoffhof) 11 Euro gespart.

Halloween

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Autoreparatur – ein Gastbeitrag

Autoreparatur

Vier Warnlichter = teure Autoreparatur?

Ende Juli, pünktlich vor unserem Urlaub, gingen vier Warnlichter in unserem Auto an. Ich hatte sofort Panik.  Wer unser TÜV-Drama gelesen hat, weiß das mein Blutdruck hochschnellt sobald etwas mit dem Auto nicht stimmt. Für mich ist Autoreparatur gleich leerer Notgroschen. Dann waren es auch noch gleich vier Leuchten (ich wollte nicht mal hinschauen, welche es sind). Da ich kein verwertbares Autowissen habe, übergebe ich heute stolz an Herrn Heller:

Gastbeitrag von Herrn Heller

Nachdem ich meine Frau beruhigt habe, habe ich mich auf Fehlersuche begeben. Ich habe darauf geachtet wann die Warnleuchten angehen und dann im Internet recherchiert. Ich hatte den Fahrzeugschein und das Fahrzeugbuch neben mir liegen, mit allen Informationen zum Jahr, Motor, Anzahl der Zylinder, etc. um die Suchergebnisse einzugrenzen.

Jetzt zu unserem Auto

Unser Auto hatte zwei Symptome:

  1. Ab und zu hat das Auto beim Bremsen angefangen zu vibrieren. Ich konnte das auf den Hinterreifen links zurück führen.
  2. Dann ging ab und zu auch noch die Warnlichter für das ABS und TCS an. Die Lichter blieben an bis wir das Auto neu gestartet haben.

Ich habe also mit den Angaben aus dem Fahrzeugschein und den Symptomen in Google recherchiert. Ich habe ein Forum für Mazda-Enthusiasten gefunden. Ich habe mich durch das Forum gelesen, und herausgefunden, dass das TCS System mit dem ABS System zusammenhängt. Ich habe die Suche auf “TCS off” und “Warnlicht” beschränkt.

Kaputter ABS-Sensor

Wie sich herausgestellt hat war der ABS-Sensor kaputt. Das Resultat der Forumssuche hat sich bestätigt  durch einen einfachen Test, da unser Jahrgang noch einen passiven ABS-Sensor hat. Den Test habe ich Mitmieter Multimeter durchgeführt – 1.200 bis 1.500 OHMs. Vorne am Auto war das kein Problem, da ich dort einfach unter der Motorhaube hinkam.Die hinteren konnte ich nach einem schnellen Blick in Youtube erreichen. Der hintere Sensor hat 999999 angezeigt – er war also kaputt. Ich habe also einen neuen Sensor online bestellt und konnte ihn zwei Tage später selbst austauschen.

 

Aufwand

Kosten:

16 Euro

Insgesamt habe ich sieben Stunden investiert. Hier ist meine Fehlersuche, Recherche, Online-Shopping und Reparatur mit einbegriffen.

Wir waren beim Mazda-Händler und dieser wollte für das Teil alleine 129 Euro.

Ersparnis Sensor:

113 Euro

Da sind noch nicht sonstige Betriebsmittel und Arbeitszeit die wir in der Werkstatt hätten zahlen müssen mit einbegriffen. Die selbstdurchgeführte Autoreparatur hat sich gelohnt.

Auto läuft wieder

Das Auto läuft jetzt wieder einwandfrei. Leider ist im Sommer auch die Klimaanlage ausgefallen. Das wird jetzt mein nächstes Projekt.

 

 

Winter is coming – Winterreifen wechseln

Reifen

für alle Nicht-Game of Thrones Fans das ist eine Anspielung das der kalte, lange Winter kommt (und niemand kann sagen wie lange er dauern wird). Nachdem ich ja schon immer das Budget für den nächsten Monat im Auge habe, haben wir unsere Winterreifen durchgeschaut die wir mit dem Auto mitbekommen haben. Letztes Jahr habe ich um diese Zeit beim Autohändler angerufen und einen Termin für den Reifenwechsel ausgemacht. Da wir im letzten Jahr neue Reifen gebraucht haben und diese natürlich nicht selbst auf die Felgen aufziehen konnten, mussten wir in die Werkstatt. Nachdem Samstage beliebt sind da der Durchschnittsdeutsche von Montag bis Freitag arbeitet, hatte ich mir den frühesten Termin geben lassen.

Übrigens hört ihr auch jedes Jahr im Rundfunk das die Leute keinen Termin zum Reifenwechsel bekommen und die Werkstätte bis Mitte/Ende November schnell ausgelastet sind? Hier im Voralpenland sind Winterreifen sehr wichtig. Da kann es schnell passieren, dass man ohne nicht von der Stelle kommt.

Nachdem wir dieses Jahr aber bereits Reifen haben, machen wir (also mein Mann) den Reifenwechsel selbst. Spart Zeit, Geld und vor allem Nerven!

 

 

 

Bild: Fotolia