Autoreparatur DIY – Edition Motorwarnleuchte

Motorwarnleuchte

Unverhofft kommt oft – das Warnlicht geht an

An einem Samstag Ende April auf dem Weg zu Ikea, ging unverhofft ein Warnlicht im Auto an. Wir sind ganz ruhig geblieben (okay, mein Mann bleibt immer ruhig, ich schiebe normalerweise Panik) und ich habe das Betriebshandbuch herausgeholt. Es war die Motorwarnleuchte. Im Handbuch stand: Langsam fahren und die nächste Werkstatt aufsuchen.

Keine Panik – wir haben unseren Notgroschen

In der Vergangenheit hätte ich schon vierstellige Euro-Beträge wegschwimmen gesehen. Aber ich habe gewusst, wir haben unseren Notgroschen und es war sowieso Wochenende (plus Feiertag und zwei Urlaubstage). Wir hatten also Zeit einen Plan zu schmieden. Ich habe auf meiner lokalen Facebookgruppe nach Empfehlungen für eine vertrauenswürdige Werkstatt in unserer Stadt gefragt und auch erhalten. Leider ist dort niemand ans Telefon gegangen (was angeblich typisch für die Werkstatt ist). Will ich jemanden mein hart verdientes Geld geben, der es noch nicht mal nötig hat meinen Anruf entgegen zu nehmen? Nein.

Selbst ist die Familie Heller-Pfennig

Mein Mann hat ein Diagnosegerät gekauft und sich selbst an die Arbeit gemacht. Diagnose: Neue Zündkerzen und ein Klopfsensor muss ausgewechselt werden. Mein Mann hat also online alle Ersatzteile bestellt am selben Tag bestellt.

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Das Oktober-Budget

Der Sommer ist nun endgültig vorbei und es ist Herbst. Zeit das letzte Quartal einzuläuten!

Was steht im Oktober an?

Wie bereits im September-Budget erwähnt, ist es Zeit die Reifen zu wechseln. Wer neue Winterreifen benötigt sollte dies im Budget vermerken. Tipp: Unser Wertstoffhof nimmt alte Reifen ohne Felgen kostenlos zurück. Die Werkstatt wollte 11 Euro für das Entsorgen. So haben wir innerhalb von fünf Minuten (der Umweg über den Wertstoffhof) 11 Euro gespart.

Halloween

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Autoreparatur – ein Gastbeitrag

Autoreparatur

Vier Warnlichter = teure Autoreparatur?

Ende Juli, pünktlich vor unserem Urlaub, gingen vier Warnlichter in unserem Auto an. Ich hatte sofort Panik.  Wer unser TÜV-Drama gelesen hat, weiß das mein Blutdruck hochschnellt sobald etwas mit dem Auto nicht stimmt. Für mich ist Autoreparatur gleich leerer Notgroschen. Dann waren es auch noch gleich vier Leuchten (ich wollte nicht mal hinschauen, welche es sind). Da ich kein verwertbares Autowissen habe, übergebe ich heute stolz an Herrn Heller:

Gastbeitrag von Herrn Heller

Nachdem ich meine Frau beruhigt habe, habe ich mich auf Fehlersuche begeben. Ich habe darauf geachtet wann die Warnleuchten angehen und dann im Internet recherchiert. Ich hatte den Fahrzeugschein und das Fahrzeugbuch neben mir liegen, mit allen Informationen zum Jahr, Motor, Anzahl der Zylinder, etc. um die Suchergebnisse einzugrenzen.

Jetzt zu unserem Auto

Unser Auto hatte zwei Symptome:

  1. Ab und zu hat das Auto beim Bremsen angefangen zu vibrieren. Ich konnte das auf den Hinterreifen links zurück führen.
  2. Dann ging ab und zu auch noch die Warnlichter für das ABS und TCS an. Die Lichter blieben an bis wir das Auto neu gestartet haben.

Ich habe also mit den Angaben aus dem Fahrzeugschein und den Symptomen in Google recherchiert. Ich habe ein Forum für Mazda-Enthusiasten gefunden. Ich habe mich durch das Forum gelesen, und herausgefunden, dass das TCS System mit dem ABS System zusammenhängt. Ich habe die Suche auf “TCS off” und “Warnlicht” beschränkt.

Kaputter ABS-Sensor

Wie sich herausgestellt hat war der ABS-Sensor kaputt. Das Resultat der Forumssuche hat sich bestätigt  durch einen einfachen Test, da unser Jahrgang noch einen passiven ABS-Sensor hat. Den Test habe ich Mitmieter Multimeter durchgeführt – 1.200 bis 1.500 OHMs. Vorne am Auto war das kein Problem, da ich dort einfach unter der Motorhaube hinkam.Die hinteren konnte ich nach einem schnellen Blick in Youtube erreichen. Der hintere Sensor hat 999999 angezeigt – er war also kaputt. Ich habe also einen neuen Sensor online bestellt und konnte ihn zwei Tage später selbst austauschen.

 

Aufwand

Kosten:

16 Euro

Insgesamt habe ich sieben Stunden investiert. Hier ist meine Fehlersuche, Recherche, Online-Shopping und Reparatur mit einbegriffen.

Wir waren beim Mazda-Händler und dieser wollte für das Teil alleine 129 Euro.

Ersparnis Sensor:

113 Euro

Da sind noch nicht sonstige Betriebsmittel und Arbeitszeit die wir in der Werkstatt hätten zahlen müssen mit einbegriffen. Die selbstdurchgeführte Autoreparatur hat sich gelohnt.

Auto läuft wieder

Das Auto läuft jetzt wieder einwandfrei. Leider ist im Sommer auch die Klimaanlage ausgefallen. Das wird jetzt mein nächstes Projekt.

 

 

Winter is coming – Winterreifen wechseln

Reifen

für alle Nicht-Game of Thrones Fans das ist eine Anspielung das der kalte, lange Winter kommt (und niemand kann sagen wie lange er dauern wird). Nachdem ich ja schon immer das Budget für den nächsten Monat im Auge habe, haben wir unsere Winterreifen durchgeschaut die wir mit dem Auto mitbekommen haben. Letztes Jahr habe ich um diese Zeit beim Autohändler angerufen und einen Termin für den Reifenwechsel ausgemacht. Da wir im letzten Jahr neue Reifen gebraucht haben und diese natürlich nicht selbst auf die Felgen aufziehen konnten, mussten wir in die Werkstatt. Nachdem Samstage beliebt sind da der Durchschnittsdeutsche von Montag bis Freitag arbeitet, hatte ich mir den frühesten Termin geben lassen.

Übrigens hört ihr auch jedes Jahr im Rundfunk das die Leute keinen Termin zum Reifenwechsel bekommen und die Werkstätte bis Mitte/Ende November schnell ausgelastet sind? Hier im Voralpenland sind Winterreifen sehr wichtig. Da kann es schnell passieren, dass man ohne nicht von der Stelle kommt.

Nachdem wir dieses Jahr aber bereits Reifen haben, machen wir (also mein Mann) den Reifenwechsel selbst. Spart Zeit, Geld und vor allem Nerven!

 

 

 

Bild: Fotolia

 

Tipps für den TÜV

Autoreparatur

Ungesunde Reaktion auf das Wort “TÜV”

Sag das Wort TÜV und mein Blutdruck steigt in gefährliche Regionen. Nicht nur mein Blutdruck steigt, sondern meine Wangen werden rot. Wie kommt es zu der Reaktion?

Rückblick Herbst 2014

Als frischgebackene Eltern, mit wundervollem kleinen Bündel von Baby und 1.000 Euro Notgroschen standen wir in der Werkstatt und wollten unser Auto abholen. Ich war in Elternzeit und wir haben von dem Gehalt meines Mannes und dem Elterngeld gelebt. Damals hatten wir noch unseren VW Passat Kombi. Am Tag vor der TÜV-Untersuchung habe ich meinen Mann gebeten sich noch einmal das Auto anzuschauen. Er konnte keine Mängel finden und das Auto ist gefahren wie eine eins. Wir holen also unser Auto ab. Es ist nicht durch den TÜV gekommen und man hat uns eine 2.000 Euro Rechnung präsentiert um es durch den TÜV zu kommen. Wir waren auf das Auto angewiesen. Ich war so stocksauer. Ich bin wortlos aus der Werkstatt gelaufen. Ich war auf Stunden nicht anzusprechen. Sogar die Scheinwerfer sollten ausgetauscht werden, die einwandfrei funktionierten.

Die Rechnung

In Panik und falschem Vertrauen in die Werkstatt haben wir unseren Notgroschen genommen. In dem Monat bekam ich auch noch meinen Bonus (meine Boni gehen grundsätzlich für unschöne Dinge wie Autoreparaturen drauf, ich hatte noch nie das Glück einen Bonus zu “genießen” und mir damit mal etwas zu gönnen). So haben wir also die Rechnung beglichen. Kurze Zeit nach dem TÜV gingen mehrere Warnleuchten auf. Die Werkstatt hat das Problem für 70 Euro “behoben” und dann war das Problem nach zwei gefahrenen Kilometer wieder da. Man hat uns dann noch mal um 70 Euro erleichtert. Kurze Zeit darauf gingen die Lichter wieder an und das blieb dann auch so. Eine befreundete Familie und eine Nachbarin hat in derselben Werkstatt ähnliche Probleme gehabt. Hier Tipp Nummer 1: Tauscht euch mit Freunden/Bekannten/Nachbarn/Kollegen aus und fragt nach ob sie mit ihrer Werkstatt zufrieden sind.

Unser Fehler

Im nach hinein ärgern wir uns natürlich maßlos über uns selbst das wir nicht eine andere Werkstatt aufgesucht haben und deren Meinung eingeholt haben. Das war unser größter Fehler. Wir waren einfach in Panik mit einem Baby ohne Auto zu sein. Als wir unser derzeitiges Auto gekauft haben war daher Anforderung Nummer 1: Frischer TÜV! Ich wollte mich mit dem Problem hoffentlich nicht einmal herumschlagen solange wir noch Schulden haben.

Tipps für den nächsten TÜV Continue reading “Tipps für den TÜV”

Kosten – Das Autotagebuch

Kosten unseres Autos

 

Im Rahmen meiner Herausforderung 12 Bücher in 12 Monaten zu lesen, bin ich bei dem Buch “Your Life or Your Money” (Joe Dominguez und Vicki Robin) angelangt. Das Buch eröffnet mir eine neue Sichtweise, Stunden die wir Arbeiten in Lebensenergie umzurechnen. Ich habe das bereits im letzten Jahr angewandt, eingesparte Kosten in Arbeitsstunden umzuwandeln. Aber das Buch geht noch einen Schritt weiter und bezieht auch Kosten für das Pendeln und Arbeitskleidung mit ein. Zurück zum Thema. Ein großer Kostenpunkt in unserem Budget, wie bei vielen Familien, ist das Auto und alle Kosten die damit zusammenhängen: Benzin, Wartung, TÜV, Reinigung, etc. Haben wir wirklich einen Überblick über unsere Kosten? Vor diesem Buch hätte ich gesagt, das Auto kostet mich ca. 140 Euro im Monat (Benzin und Versicherung). Jetzt möchte ich es genauer wissen.

Das Autotagebuch

Das Buch kam zum richtigen Zeitpunkt, da wir uns gerade ein “neues” Auto angeschafft haben. Wenn wir nicht jetzt alle Kosten erfassen, wann dann?

Hier ein Beispiel aus dem Buch:

Datum Kilometer Liter/Benzin Kosten Liter/100 Km Anderes
26. Juni

48.317

12,8

14,00

6

5. August

48.634

13,2

14.35

8

Ölverbrauch 0,5 Liter
6. August

48.750

1 Liter Öl nachgefüllt
6. August

48750

Reifen rotiert, links hinten größere Abnutzung festgestellt

 

Vorteile

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