Leben auf kleinstem Raum – unser Kleiderschrank

Kleiderschrank

Voller Kleiderschrank und keinen Überblick

Kennt ihr das, wenn ihr vor dem Kleiderschrank steht und einfach nichts zum anziehen findet? So ging es mir letzten Montag. Und das hat schon bei den passenden Strümpfen angefangen. Da wusste ich, es ist mal wieder Zeit den Schrank neu einzuräumen. Wir machen das im Durchschnitt einmal pro Quartal.

Alles muss raus

Wir nehmen nacheinander jedes Fach heraus. Wir haben normalerweise drei Haufen auf dem Bett:

  1. Kleidung die wieder in den Schrank zurück gelegt oder gehängt wird
  2. Kleidung die erst gebügelt werden muss
  3. Kleidung die aussortiert wird

Auf dem ersten Haufen ist Kleidung die wir regelmäßig tragen, gebügelt ist und keine Löcher hat legen wir sofort wieder zusammen und verstauen sie. Manchmal zerknittert Kleidung weil sie vom Bügel gefallen ist, oder nicht sorgfältig in den Kleiderschrank gelegt wurde. Diese Kleidung kommt auf den zweiten Haufen. Auf dem dritten Haufen ist Kleidung die einfach nicht mehr getragen werden kann. Hier kommt es oft zu Diskussionen, da es sich zu 70 % um T-Shirts meines Mannes handelt. Er meint, er trägt diese eh nur unter dem Pullover. Ich halte dagegen, dass wir zwar nicht reich sind, aber es trotzdem für T-Shirts reicht die keine Löcher haben. Wir haben keinen Platz für kaputte Kleidung und überzeuge dann doch meinen Mann die T-Shirts wegzuschmeißen.

(Apropos T-Shirt: Ich empfehle T-Shirts von der Aldi-Marke Watson. Exzellente Qualität trotz mindestens wöchentlichem Waschen haben sie fast drei Jahre gehalten. Empfehlungen werden gerne angenommen!).

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Winterputz – mehr Platz und Geld

Platz gewonnen durch Winterputz

Oh es ist mal wieder Zeit für den Winterputz. Wir hatten hier im Hause Heller-Pfennig viel Stress in letzter Zeit und es ist soviel liegen geblieben. So viel, dass ich mich geschämt hätte Besuch zu empfangen. In unserem Flur steht ein großes Bücherregal. Und wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, in einer Hand Post und Tasche und an der anderen Hand mein Goldstückchen, dann wird das Bücherregal zur Ablage. Ich geh zwar innerhalb von 15 Minuten zurück und öffne die Post, aber die bleibt dann auch schon wieder dort liegen. Formulare fülle ich in der Regel noch am selben Tag aus und schicke sie am nächsten Tag weg, aber Umschlag und Anschreiben bleiben oft liegen. Ja, es ist eine schlechte Angewohnheit. Wir haben also letzte Woche dann den Winterputz angefangen. Bei 60 Quadratmeter hat man nämlich nicht viel Platz für Unordnung.

Wir sind auch durch den Kleiderschrank gegangen. Alles kam raus und was nicht gepasst hat oder verschlissen war kam raus. Wir hatten dann mehrere Berge: Waschen, Bügeln, Nähen und Altkleidercontainer. Ich glaube, wir werden morgens jetzt wieder Zeit sparen da wir nicht durch die Kleidung müssen die wir gar nicht anziehen.

Auch den Garten haben wir Winterfest gemacht. Bei Aldi gab es schon im August eine Abdeckung für unsere neuen Terrassenmöbel. Wir möchten natürlich das sie solange wie möglich schön aussehen und halten. Die Nestschaukel haben wir abgenommen und das Dreirad geputzt und in den Keller gestellt. Außerdem kamen auch alle Polster eingepackt in den Keller. Ich hätte sie vielleicht erst waschen sollen, aber nach der Dienstreise war mir nicht nach noch mehr Wäscheladungen. Dekoration und unbenutzte Blumentöpfe kamen in die Truhe.

Winterputz ist bares Geld wert Continue reading “Winterputz – mehr Platz und Geld”

Winter is coming – Winterreifen wechseln

Reifen

für alle Nicht-Game of Thrones Fans das ist eine Anspielung das der kalte, lange Winter kommt (und niemand kann sagen wie lange er dauern wird). Nachdem ich ja schon immer das Budget für den nächsten Monat im Auge habe, haben wir unsere Winterreifen durchgeschaut die wir mit dem Auto mitbekommen haben. Letztes Jahr habe ich um diese Zeit beim Autohändler angerufen und einen Termin für den Reifenwechsel ausgemacht. Da wir im letzten Jahr neue Reifen gebraucht haben und diese natürlich nicht selbst auf die Felgen aufziehen konnten, mussten wir in die Werkstatt. Nachdem Samstage beliebt sind da der Durchschnittsdeutsche von Montag bis Freitag arbeitet, hatte ich mir den frühesten Termin geben lassen.

Übrigens hört ihr auch jedes Jahr im Rundfunk das die Leute keinen Termin zum Reifenwechsel bekommen und die Werkstätte bis Mitte/Ende November schnell ausgelastet sind? Hier im Voralpenland sind Winterreifen sehr wichtig. Da kann es schnell passieren, dass man ohne nicht von der Stelle kommt.

Nachdem wir dieses Jahr aber bereits Reifen haben, machen wir (also mein Mann) den Reifenwechsel selbst. Spart Zeit, Geld und vor allem Nerven!

 

 

 

Bild: Fotolia

 

Geld sparen beim Einkauf

Einkauf

Der Einkauf

Als Fan von Mark Cuban (Eigentümer der Dallas Mavericks, und Investor in “Shark Tank”, das amerikanischen Pendant zur Höhle der Löwen auf Vox) habe ich mit Interesse diesen Bericht verfolgt. Mark Cuban gibt drei Tipps zum Thema Geld. Und guten Rat können wir doch immer gebrauchen? Ein Tipp ist jedoch herausgesprungen: In größeren Mengen kaufen.

Mein erster Gedanke, war “Oh je, wo soll ich bei 60 Quadratmeter noch mehr Sachen unterbringen?” Aber er macht ein paar gute Argumente für den Einkauf in größeren Mengen die ich heute mit euch teilen möchte:

Regelmäßige Käufe

Mark Cuban schreibt, man sollte eine Liste machen von den Dingen die wir ständig benötigen. Einige Sachen die ich monatlich benötige bekomme ich zum 1. jeden Monats über das Amazon-Sparabo automatisch geliefert. Dazu zählen Windeln und Hundefutter. Alle zwei Monate bekomme ich für unsere Tochter Feuchttücher und alle sechs Monate Zahnbürsten, Deo und Kinderzahnpasta. Glaubt, mir bei den Windeln habe ich lange hin und her gerechnet und diese hier im Handel nicht günstiger bekommen. Beim Hundefutter sparen wir ebenfalls 15 Euro plus ich muss nicht extra mit dem Auto zum Laden fahren und mich abschleppen. Ich bin froh für jeden Gang den ich mir erspare neben Job, Kind und Hund und was sonst alles an Familienangelegenheiten anfällt. Der Alltag ist stressig genug und ich bin mit den Preisen und dem Service zufrieden. Ich liebe die Zeit in der wir leben und hoffe das ich bald alles nach Hause geliefert haben könnte was unser Haushalt benötigt.

In großen Mengen kaufen

Einige unserer regelmäßigen Käufe gibt es nicht im Sparabo (oder ist nicht günstiger als im Laden). Dazu gehört zum Beispiel meine Lieblingszahnpasta (Elmex) oder Persil und Lenor Weichspüler (Hypoallergen). Bei Waschmittel und Weichspüler kann ich nicht auf andere Marken, welche eventuell günstiger wären, umsteigen, wegen Allergien. Aber das ist okay, die paar Euro machen den Speck nicht fett und unsere Gesundheit geht vor.

Aber ich kenne inzwischen meine Preise. Den besten Preis bei Persil fand ich bei 15 Cent/Ladung und bei Elmex 2,25 Euro pro 75 ml (falls ihr günstiger Deals kennt sagt mir unbedingt Bescheid!). Nun sagt Mark, man soll in größeren Mengen kaufen und notfalls unter dem Bett lagern. Kein Problem! Continue reading “Geld sparen beim Einkauf”

Null – Die Email-Herausforderung

Das Ausmisten geht weiter

Ich bin nach wie vor am Ausmisten. Alles unnötige soll raus aus der Wohnung! Bücherregal und Kleiderschrank sind geschafft, sowie der halbe Keller. Mit Erfolg! Ausmisten spart nicht nur Geld (Schrank-Edition), sondern befreit. Je weniger Sachen wir haben, desto weniger müssen wir aufräumen (desto weniger zieht unsere Tochter Sachen auf den Boden). Je weniger Sachen wir besitzen, desto weniger müssen wir diese putzen und reparieren.

Also mache ich mit Begeisterung weiter. Jetzt ist mein E-Mail Konto dran. Was sage ich? Ich habe fünf private E-Mail Konten. Und die Posteingänge sind immer voll. Darum fordere ich mich und euch heraus um zu sehen wie weit wir an die Null herankommen. Wenn ich ehrlich bin sind die meisten schon beantwortete Anfragen auf Kleinanzeigenanfragen ohne erkennbaren Wert, Spam oder Newsletter von Onlineshops.

Die Herausforderung

Diese Woche nehme ich mir vor:

  1. Emails zu löschen die ich nicht mehr benötige
  2. Adressbücher durch zu stöbern und alte Kontakte zu löschen Continue reading “Null – Die Email-Herausforderung”

Familienbüro

Was ist ein Familienbüro?

Im Laufe meiner Bücherchallenge bin ich im Buch “Millionaire Women Next Door” von Thomas J. Stanely auf den Begriff “Familienbüro” gestoßen. Im Buch wird beschrieben wie zwei Frauen sich treffen. Eine Frau namens Judy, arbeitet um über die Runden zu kommen, während die andere Dame namens Susan sagt, sie leitet das Familienbüro. Judy nimmt an das “Familienbüro” nur ein hochgestochener Ausdruck für Hausfrau ist. Judy fragt Susan aus und alle Vorurteile die Judy gegenüber Susan hatte konnten sich nicht behaupten. Susan und ihr Mann kommen aus einer Arbeiterfamilie, ihre Kinder studieren, sie haben zwei Häuser und fahren Mittelklassenwagen. Judy wundert sich wie sich Susans Familie sich das leisten kann. Für sie steht fest, dass Susan’s Familie einen Haufen Schulden hat und ihr Mann eine hoch-bezahlte Arbeitsstelle hat. Auch das bewahrheitet sich nicht. Das höchste Gehalt von Susan’s Mann lag bei $108.000. Jedoch könnten Susan und ihr Mann sofort in den Ruhestand eintreten.

 Was macht Susan’s Familie anders?

Im Buch erklärt Susan Judy was sie anders macht. Susan kümmert sich um ihre eigenen Investments. Sie findet niemand ist ihr Geld so wichtig wie ihr selbst. Das heißt sie wägt Risiken ab und recherchiert ausführlich wie sie das Geld ihrer Familie anlegt. Das braucht natürlich seine Zeit – bis zu zwanzig Stunden pro Woche. Susan macht das bereits seit ihrer Hochzeit.

Susan und ihr Mann versuchen nicht mit anderen Leuten mitzuhalten. Sie leben nach ihren eigenen Vorstellungen und geben ihr Geld aus für ihre Prioritäten.

Und ganz wichtig: Susan macht ein Budget und führt ein Haushaltsbuch. Sie weiß wo jeder Cent hin fließt.

 

Millionaire Women Next Door: The Many Journeys of Successful American Businesswomen

Price: EUR 25,49

4.0 von 5 Sternen (1 customer reviews)

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Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Das Buch ist voll von positiven Beispielen wie Leute klug mit ihrem Geld umgegangen sind um finanziell unabhängig zu werden. Wir haben nicht viele positive Beispiele in unserem Leben, also suchen wir uns gute Vorbilder. Es ist immerhin noch kein Meister vom Himmel gefallen.