Die morgendliche Routine

Diese Sparmaßnahme hält zwar nun schon drei Jahre an – aber wir sparen immer noch. Als Herr Heller seinen ersten Job hier angenommen hat, wurde es zur morgendlichen Routine das er sich einen Kaffee to go auf dem Weg zur S-Bahn beim Bäcker mitnahm. Preis pro Becher: 1 Euro. Nicht schlimm, oder? Aber wie schaut es aus, wenn man sich jeden Tag einen Kaffee kauft? Das sind im Schnitt 22 Euro pro Monat. Für 22 Euro bekommt man schon vier Packungen Kaffee. Auf einmal kommt der Preis von 1 Euro pro Becher gar nicht mehr so günstig vor.

Kaffee to No!

Weihnachten stand vor der Tür und als Geschenk bekam er – tataa – eine Kaffeemaschine und einen Becher für unterwegs (plus Filter und eine Packung Kaffee, welche er sofort benutzt hat). In unserem sparsamen Haushalt lieben wir Geschenke die uns erlauben unser hart erarbeitetes Geld zu behalten. Seitdem ist die Kaffeemaschine regelmäßig im Einsatz. Nicht nur der morgendliche Kaffee wird gemacht, aber auch Kaffee zum Mitnehmen wenn wir einen Roadtrip zu unserer Familie machen.

Nicht nur schlecht für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt

Die Idee über diese Sparmaßnahme zu schreiben, kam mir auf der Heimfahrt von der Arbeit letzte Woche, als der Bayern-1-Umweltkommissar das Thema näher untersucht hat. Er hat herausgefunden, dass im Schnitt jeder Deutsche 130 Pappbecher pro Jahr verbraucht. Nicht nur die Herstellung benötigt Energie (110 Gramm CO2 pro Becher), sie werden zum Großteil auch nicht recycelt. Trotz Mülltrennung landet es in der Müllverbrennung, da die Becher kunststoffbeschichtet sind. Eine Sparmaßnahme die sich nicht nur auf den Geldbeutel auswirkt, sondern auch noch auf unser grünes Gewissen.

Geld gespart durch Mehrwegbecher und Hausbrauerei:

ca. 230 Euro/Jahr

KaffeeUnser wiederverwendbarer Kaffeebecher (genutzt seit 2013).