Countdown zur Schuldenfreiheit!

2019 – das letzte Jahr im Minus!

T minus 40 Wochen. Der Countdown zur Schuldenfreiheit läuft! 2019 wird das Jahr in welchem wir nach über vier langen zehrenden Jahren endlich schuldenfrei sein werden. Das Licht am Ende des Tunnels wird von Monat zu Monat heller und nun blendet es uns fast schon. Wir können es kaum noch abwarten!

Was steht uns in den letzten 9 Monaten bevor?

Der Countdown zählt nach unten, aber nach wie vor häufen sich die Zinsen mit 6,8 % täglich an. Momentan schulden wir noch genau $25.604,56. Das heißt wir müssen jeden Monat mindestens $2.844,95 abzahlen. Wir haben zum Jahresbeginn unsere Steuerklassen gewechselt von 4/4 auf 3/5. Dazu kommt noch eine Gehaltserhöhung meines Mannes. Beides wird jedoch erst Ende Januar wirksam, wenn mein Mann sein erstes Gehalt für 2019 erhält. Wir hoffen im Frühjahr zudem noch auf eine Steuerrückerstattung die uns hoffentlich hilft unser Ziel zum 30. September zu erreichen und den Masterplan zu erfüllen.

Sprint auf den letzten Metern

Ja, ich betrachte die letzten neun Monate als die letzten Meter. Für den ein oder anderen unter euch sind neun Monate eine lange Zeit (das stimmt, viel kann in neun Monaten passieren). Aber im Vergleich zu den vier harten, langen Jahren haben wir den Berg an Schulden so gut wie hinter uns gelassen. Den Gipfel haben wir schon vor einem Jahr erreicht und jetzt rennen wir ins Tal.

Reicht uns eine Flasche Wasser

für die letzten Meter. Nachdem wir mal wieder (ernsthaft wer zählt noch mit?) eine Autopanne haben (diesmal die Lichtmaschine für 220 Euro), fängt das Jahr nicht so optimal an. Aber wir haben beschlossen unsere Anstrengungen noch einmal zu verbessern. Wir reparieren weiterhin das Auto, da wir es benötigen um zum Arzt zu kommen. Normalerweise laufe ich mittlerweile fast überall hin. So finden wir auch unsere Schätze (folgt uns auf Facebook und seht Bilder unserer gefunden Schätze!). Aber zu unseren Ärzten kommen wir derzeit schlecht hin da die Bahnunterführungen saniert werden. Auch würden wir nicht zum nächsten Bereitschaftsarzt kommen. Da ist uns nicht wohl dabei ganz ohne Auto zu leben. Jedoch nutzen wir es so selten wie möglich. Nicht nur um die Reparaturen zu minimieren, aber auch unseren Benzinverbrauch. Das sollte uns ca. 50 Euro im Monat sparen.

Lebensmitteleinkäufe verringern

Des weiteren schreibe ich momentan jeden Cent auf den wir an Lebensmittel ausgeben. Wenn mein Mann auf dem Weg nach Hause noch eine Kleinigkeit aus dem Supermarkt mitbringt werden unsere Kategorien vermischt. Diesen Monat wollen wir besonders unsere Vorräte im Gefrierschrank aufbrauchen und so wenig wie möglich zusätzlich kaufen. Mit unserer großen Tochter machte ich während den Ferien kleine Herausforderungen den ganzen Tag kein Geld auszugeben. Sie hat fünf Cent gefunden und wir haben den Tag sogar im Plus beendet.

Kein Kleidungsbudget

Für Januar haben wir uns Kleidungsbudget auf 0 gesetzt. Ich bin auch nur eine Frau die Schuhe liebt. Ich habe meine ganzen Shopping Apps vom Desktop des Handys genommen um die Versuchung Kleidung und Schuhe zu bestellen zu minimieren. Gleich am Tag 1 bekam ich eine Email, dass ein Paar zauberhafte Stiefel wieder verfügbar sind. Ich habe die Email sofort schweren Herzens gelöscht. Als würde mich der Teufel testen wollen.

Wir werden sehen was wir im Februar machen. Normalerweise kaufe ich für unsere große Tochter immer ein Jahr im voraus die nächst größere Größe wenn die Kleidung im Winterschlussverkauf ist. Ihre diesjährige Winterjacke habe ich letzten Winter bereits gekauft als diese herabgesetzt war. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich dieses Jahr nur für sie im WSV kaufe (die Kleine bekommt die guterhaltene Kleidung der Großen), oder nächstes Jahr wenn wir schuldenfrei sind dann außerhalb des WSV zugreife. Was würdet ihr machen?

Versuchungen zu meiden

Apropos Versuchung. Am letzten Dezember Wochenende habe ich noch einmal Gebrauch von unseren Coupons gemacht und Drogerieartikel aufgestockt (wer uns auf Facebook folgt, kann die Ausbeute sehen). Warum ich das gemacht habe fragt ihr euch?

1. Die Coupons (15 % des Preises) waren nur bis zum 31.12 gültig.

2. Ich gehe jeden Morgen mit unserer kleinen Tochter spazieren (sie schläft ein und ich habe Zeit den Haushalt zu machen und euch hier zu schreiben). Gegenüber von uns hat vor einem Jahr eine Drogerie aufgemacht: Hell, freundlich, einladend mit Parfümerie, Kosmetikartikeln und sogar einer Spielzeugabteilung. Und jetzt ehrlich, die Versuchung steht dort an jeder Ecke. Wenn ich also eine Sache auf meinem Einkaufszettel hatte, habe ich nie nur die eine Sache eingekauft. Daher habe ich noch einmal aufgestockt um Spaziergänge zur Drogerie zu vermeiden (statt dessen waren wir jetzt jeden Tag am Altglascontainer in der entgegensetzenden Richtung). Auch das soll uns (okay, hauptsächlich mir) helfen unsere Kosten zu senken.

Mit dem Countdown im Blick hat der letzte Sprint begonnen. Manchmal wenn ich daran denke, dass die Schuldenfreiheit nahe ist werde ich schon ganz emotional. Ich weiß wenn alle Konten auf 0 stehen, werden Tränen fliessen. Den es ist und war verdammt hart. Wir werden schreien. Vor Freude und Erleichterung (sorry, Nachbarn!).

Habt ihr noch Ideen für uns wo sich der letzte Cent heraus quetschen lässt?

Bild: Fotolia

Werbung wg. Verlinkung zu Facebook

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