Zehn Gewohnheiten glücklicher Mütter

Der Alltag nach der Elternzeit

Nachdem ich nun ein paar Monate wieder arbeite, den Haushalt schmeiße, mich um unser Kind kümmere und mich auch noch um die Betreuung eines Familienmitglieds kümmere bin ich ausgelaugt. Ich schau mich um und frage andere Mütter in meinem Familien- und Bekanntenkreis, wie sie alles hinbekommen. Viele haben noch Eltern die sich mit um ihre Kinder kümmern, weniger Stunden arbeiten, oder länger zuhause bleiben. Bei uns ist das leider keine Option. Also habe ich mich auf die Suche begeben und das Buch von Dr. Meg Meeker gefunden und gelesen.

Dr. Meeker ist selbst Mutter und Kinderärztin und spricht aus dem Herzen. Nachdem ich sie in einem Interview gesehen habe, habe ich mir das Buch “The 10 Habits of Happy Mothers” gekrallt und kann das Buch allen Müttern nur wärmstens empfehlen. Sie schreibt über Mütter die sie getroffen hat, mit denen sie befreundet ist oder die ihr in ihrer Praxis begegnet sind. Ich musste lachen, weil manche Situationen die Dr. Meeker im Buch beschreibt mir sehr bekannt vorkommen. Wir wollen alle nur das Beste für unsere Kinder und übertreiben es manchmal.

Die zehn Gewohnheiten glücklicher Mütter

1) Verstehe deinen Wert als Mutter

Dieses Kapitel hat mich gepackt und ich gehe seither ein bisschen selbstbewusster durch die Welt. Unseren Kindern ist es egal wie wir aussehen, welches Auto wir fahren, etc. Für sie sind wir das größte. Ich möchte aus den Schulden heraukommen um unserem Kind eine bessere Zukunft bieten zu können. Aber das bedeutet nicht, dass wir heute keinen Spaß haben können. Wir haben alle unsere schlechten Tage, aber das macht uns nicht zu schlechten Müttern.

2) Freundschaften pflegen

Ich muss sagen, dass ist eine Herausforderung für mich. Ich probiere es über Facebook und Whatsapp. Viele meiner alten Freunde wohnen noch in meiner alten Heimat. Ich habe hier zwar tolle Frauen kennen gelernt, aber wie oben geschrieben, neben der Arbeit, Haushalt, etc. muss ich das in Zukunft als eine höhere Priorität einstufen. Wir brauchen alle jemanden zum Austausch und wer versteht uns so gut wie eine andere Mutter?

3) Glauben

Ich weiß ihr seit nicht alle gläubig, aber ich bemühe mich regelmäßig in die Kirche zu gehen. Die Woche fängt für mich dann einfach anders an und ich habe das Gefühl meine Sorgen geteilt zu haben.

4) Sag nein zum Wettbewerb

Ihr seit einzigartig und eure Kinder lieben euch. Messt euch nicht mit anderen Müttern, die Vorrausetzungen werden nie gleich sein. Wir haben alle unsere Päckchen zu tragen.

5) Habt eine gesunde Einstellung zu Geld

Die Gewohnheit habe ich mit der Zeit gewonnen. Wir leben von weniger als wir verdienen und kaufen nichts auf Pump. Wenn man Geld hat ist es ein Segen, Schulden sind ein Fluch und belasten Familien. Ich versuche positiv zu bleiben, aber das ist nicht immer leicht.

6) Nehmt euch Zeit für euch selbst

Schuldig! Ich bin so schlecht darin. Man sollte sich Zeit für sich selbst nehmen – ein Spaziergang durch die Nachbarschaft oder ein Buch im Schlafzimmer lesen. Ich habe ein echtes Problem damit. Mein Mann weisst mich zwar regelmäßig daraufhin, dass ich auch mal die Wohnung verlassen kann, aber ich habe ein Problem von meiner Tochter los zu lassen. Immerhin sind wir ja schon während meiner Arbeitszeit getrennt.

7) Lieben und geliebt werden

Wir Mütter haben unsere eigene Sprache und zeigen unsere Liebe auf vielen Wegen. Wir haben Erwartungen an unser Kinder und unsere Kinder an uns. Es ist nicht immer einfach. Ist es nicht verrückt wie wir unsere Kinder im Mutterleib schon spüren und darauf Rückschlüsse auf ihren Charakter ziehen?

8) Weniger ist mehr

Ein Punkt für mich! Endlich! Wir sind ja schon lange auf der Suche nach der Effizienz um die (zumindestens nach meinen Ansprüchen) wenige Zeit gemeinsam sinnvoll zu nutzen. Wir sind weiterhin am ausmisten – weniger Sachen, weniger Putzen, weniger Reparaturen, mehr Geld auf dem Konto (Ausmisten).

9) Keine Furcht

Ich muss zugeben, dass war schwer für mich. Dieses Jahr war die Hölle für mich. Mehrere Familienmitglieder sind schwer krank geworden und ein Onkel ist an Krebs gestorben. Das erste Jahr als Mama habe ich nicht durchgeschlafen. Am Anfang weil mein Kind gestillt werden musste und dann weil ich Angst hatte, dass sie das Atmen aufhört. Sie lag neben mir in ihrem Beistellbett und sie war ruhig. Warum kann sie nicht wie ihr Papa schnarchen? Als sie acht Monate alt war wurde es langsam besser. Ich schau trotzdem ab und zu vorbei wenn sie (jetzt in ihrem eigenen Zimmer) schläft, einfach um sie ein bisschen anzuschauen.

10) Hoffnung

Was ist das Leben ohne Hoffnung? Hoffnung auf ein besseres Leben bringt mich an dunklen Tagen voran. Ich möchte nicht ewig so leben. Ich möchte eines Tages auch mal wieder Urlaub machen. Ohne Hoffnung würde ich diese Reise nicht durchstehen.

 

Wie gesagt, ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Vielleicht hab euch die Zusammenfassung inspiriert die eine Gewohnheit oder mehrere Gewohnheiten in den Alltag einzubringen. Ein bißchen mehr Zufriedenheit tut uns doch allen gut. Dieses Buch findet ihr hier und andere Bücher findet ihr auf der Bücherchallenge:

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