Herausforderung – alle Lebensmittel essen

Wie ist es zu dieser Herausforderung gekommen?

Vor zwei Wochen kam mein Mann (mal wieder) ganz genervt aus dem Keller und verkündet das der Gemeinschaftstrockner (mal wieder) kaputt ist. Der Trockner geht im gefühlten zwei monatigen Turnus kaputt. Dann heißt es Wäsche im Gemeinschaftsraum im Keller aufhängen. Es ist kein Vergnügen. Dort kommt keine frische Luft hin und es dauert Tage bis die Wäsche trocken ist. Außerdem bin ich kein Fan unsere Wäsche im öffentlichen Raum aufzuhängen. Weiteres Ärgernis: Pro Ladung kostet der Wäschetrockner 1 Euro – in der Stückelung von zwei 50 Cent Stücken. Keine 1-Euro-Münze, keine 20-Cent-Stückelung geht, sondern nur zwei 50 Cent Münzen. Hat man es nicht passend dann hat man Pech gehabt.

Bisher hatten wir also nur die Möglichkeit im Keller die Wäsche aufzuhängen oder den Trockner zu benutzen – wenn er funktioniert. Laut Mietvertrag dürfen wir unsere Wäsche nicht im Garten aufhängen, was zumindest eine Option im Sommer gewesen wäre. Nachdem der Trockner jetzt gute zwei Wochen (mal wieder) kaputt ist, sind wir bei der vier Jahre anhaltenden Diskussion gelandet: Sollen wir uns einen eigenen Trockner anschaffen?

Was uns bisher zurück gehalten hat?

Geld, überraschenderweise, nur zweitrangig. Wie ihr wisst wohnen wir auf 60 Quadratmeter. Wir haben zwar eine Waschmaschine, aber den Platz auf der Waschmaschine hat als Lagerung von Lebensmittel, Waschmittel, und der Kaffeemaschine meines Mannes gedient. Unser Küche ist eher eine Küchennische. Wenn wir einen Trockner kaufen würden dann müsste dieser auf die Waschmaschine. Also hatte ich die Schnauze voll von dem Chaos und habe am Wochenende die Küche ausgeräumt und neu eingeräumt (und dabei gleich mal wieder durch geputzt). Das hat ganze zweieinhalb Stunden gedauert. Kind hat geschlafen und Mann war anderweitig beschäftig und das war auch gut so, da keine zwei Personen in der Nische Platz haben.

Das Ergebnis

Wir haben einiges an unnützen Dingen weggeworfen und ich habe unsere Backformen neu sortiert. Wir haben viel zu viele Lebensmittel gehortet. Besonders Konserven wie Bohnen, Kokosnussmilch (ich koche gerne asiatisch), Marmelade, und gestückelte Tomaten. Überraschenderweise waren jedoch nur zwei von den Lebensmittel abgelaufen.

Die Herausforderung: Alle Lebensmittel schnellst möglich aufzubrauchen

Für die kommende Woche(n) haben wir ein Menü zusammen gestellt, um die Konserven aufzubrauchen. Ich hoffe wir sparen ein bisschen Geld, da wir weniger Essen einkaufen müssen. Es ist schon wahnsinnig wie sich Lebensmittel schnell ansammeln. Ich bin mal gespannt wie lange es dauert bis wir unsere Konserven auf ein Minimum reduziert haben. Momentan haben wir eine ganze Holzkiste voll mit Konserven die wir verwenden müssen und möchten.

 

Wie viele Konserven haben sich bei euch angesammelt? Sind euch schon mal Konserven schlecht geworden?

 

P.S: Die Küche ist nach der Aktion aufgeräumt und der Platz auf der Waschmaschine ist picobello. Nach drei Jahren Chaos, ärgere ich mich das wir das nicht schon eher in Angriff genommen haben. Jetzt muss nur noch die Steuererklärung gemacht werden, damit wir den Trockner kaufen können.

 

Bild: Fotolia
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