Wir haben uns mit unseren Töchtern auf die Jagd gemacht und Bärlauch gesucht. Von März bis Mitte Mai hat dieser nämlich Saison. Danach blüht er und der Geschmack ist dahin. Wir befinden uns wieder im harten Lockdown: Die Kita hat zu und wir machen Homeschooling. Die Schnitzeljagd nach dem Gewächs hat ein wenig Abwechslung gebracht und war dazu noch eine kostenlose Aktivität. Aber jetzt zu den Fakten rund um den Bärlauch:

Wo findet ihr den Bärlauch?

Ganz einfach: Geht auf Mundraub und gebt dort eure Adresse ein. Dann könnt ihr sehen, was euch die Natur in eurer Umgebung kostenlos bietet. Ansonsten fragt in eurer lokalen Facebookgruppe nach Tipps. Warnung: Wahrscheinlich bekommt ihr den ein oder anderen doofen Kommentar. Ignoriert die Leute, die mit sich selbst nicht zufrieden sind einfach.

Suche nach dem Bärlauch
Lotti beim Bärlauch pflügen

Ihr habt den Bärlauch also gefunden: Ist es wirklich Bärlauch?

Bärlauch kann man leicht mit den giftigen Maiglöckchen verwechseln. Hier sind einige Tipps:

  • Man erkennt ihn am Geruch. Wenn ihr ihn ein wenig rubbelt, dann riecht er nach Knoblauch.
  • Bärlauchblätter haben einen erkennbaren Stil
  • Und Bärlauchblätter sind auf der Unterseite matt

Falls ihr euch trotzdem nicht traut, gibt es Bärlauch auch auf dem Wochenmarkt, über die Ökokiste und in Hofläden.

Bärlauch Jagd sparen
Unser erster selbstgepflügter Bärlauch

Was kann ich mit dem Bärlauch alles machen?

Er ist ein Genie! Und wir verarbeiten in unserer Küche ja gerne kostenlose Lebensmittel wie die Äpfel letzten September. Was kann man damit alles machen? Hier sind unsere Rezepte:

Ganz einfach ist es auch Bärlauchsalz zuzubereiten: Den Bärlauch und die gleich Menge in Gramm an Meersalz hinzugeben und zerkleinern. Dann bei 40 Grad Umluft drei Stunden im Ofen trocknen lassen. Den Ofen leicht geöffnet lassen. Das geht wenn ihr zum Beispiel einen Kochlöffel in die Türe klemmt. Und brecht zwischendurch immer wieder die Salzmasse auf und dreht sie um. Nach drei Stunden könnt ihr das Backblech aus den Ofen nehmen und an einem geschützten Ort mit einem Geschirrtuch bedeckt, noch einmal einen Tag stehen lassen und dann noch einmal in der Küchenmaschine zerkleinern. Voilá: Bärlauchsalz. Schmeckt zu Suppen und auf Grillgut.

Die Bärlauchbutter ist auch im Handumdrehen gemacht. 250 Gramm Butter mit 10 Gram zerkleinerten Bärlauch in die Küchenmaschine geben. Salz, Pfeffer und Paprikapulver nach Geschmack hinzugeben. Wir haben die Bärlauchbutter eingefroren und werden sie zum Grillen in der (Haupt-)Saison nutzen.

Ansonsten könnt ihr ihn natürlich noch in Öl einlegen, Bärlauchpesto machen oder einfach eine Bärlauchsauce zu Pasta machen. Lasst euch vom Internet inspirieren.

Wie lange hält er sich?

Die Blätter selbst werden schnell welk. Wir haben die Bärlauchbutter eingefroren in unserem neuen Gefrierschrank. Wir werden sie jedoch noch im Sommer aufbrauchen. Das Bärlauchsalz sollte innerhalb eines Jahres aufgebraucht werden (dann können wir ja eh neues machen!). Am besten verarbeitet ihr den Bärlauch schnell weiter.

Wurdet ihr dieses Jahr schon fündig?

Bild: Auf Heller und Pfennig

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