Neue HERAUSFORDERUNG: Unsere Gesamten Vorräte aufbrauchen

Wir haben unser Budget gesprengt. Mein Mann hat aus Versehen eine Versicherung, welche noch gar nicht fällig war überwiesen. Amazon Prime* hat den Jahresbeitrag abgebucht und wir hatten das gar nicht auf den Schirm (wir nutzen das Sparabo für Windeln). Dazu kamen noch gefühlt tausend Kleinigkeiten. Es lief aus dem Ruder. Wir haben auf die Bremse getreten und nach Einsparmöglichkeiten gesucht. Ich wollte am liebsten überhaupt kein Geld mehr ausgeben. Daher haben wir beschlossen unsere angesammelten Vorräte im Küchenregal, Küchenschrank und Gefrierschrank endlich aufzubrauchen. Wir haben ja schon im Mai entschieden meinen Drogeriemarkt im Keller langsam abzubauen. Der nächste logische Schritt war daher sowieso auch gleich die Vorräte in der Küche aufzubrauchen.

Vorteile der Herausforderung

Die Herausforderung, die wir an uns selbst gestellt haben hat mehrere Vorteile:

  1. Geld sparen
    Nachdem wir unser Budget gesprengt haben, ist es nötig den Gürtel enger zu schnallen. Was wir bereits haben, müssen wir nicht noch einmal kaufen.
  2. Endlich mehr Platz in der Küche
    Unsere Küche ist ja eher eine Kochnische. Wir sind mittlerweile zu viert und ich habe das Gefühl es wird jeden Tag enger in unserer 60 Quadratmeter Wohnung. Unsere Kleine ist mittlerweile mobil. Sie ist nun 9 Monate alt und krabbelt nicht nur, sondern sie zieht sich auch an den Möbeln hoch und wandert diese entlang. Nichts ist mehr sicher. Die meisten Vorräte lagern in der Küche in einem offenen Regal auf der untersten Ablage. Sie zieht alles heraus. Das ist nicht schlimm bei weichen Sachen wie Reis, aber es lagern da zum Beispiel auch Marmeladengläser.
  3. Keine abgelaufenen Lebensmittel
    Wenn wir jetzt in den nächsten Wochen die gesamten Lebensmittel aufbrauchen, können diese nicht verderben. Schande über unser Haupt, aber auch das ist uns schon passiert. Diesmal soll das Regal wirklich leer werden.
  4. Neue Rezepte ausprobieren
    Das ist die Gelegenheit kreativ zu werden und neue Rezepte auszuprobieren!
Unser Vorgehen

Als Erstes haben wir Inventur gemacht und unsere Vorräte an Konserven überprüft. Danach haben wir alle Lebensmittel auf Haltbarkeit überprüft und geordnet zurück ins Regal gestellt. Wir haben geschaut was wir sonst noch in den Schränken haben: Nudeln, Reis, Wachtel Bohnen, Tortillas, Mehl, Zucker, und Backzutaten sind auch noch da. Im Gefrierschrank hatten wir zur Freude unserer Großen noch Eiscreme, Hackfleisch, Hähnchenbrust, und Pommes vom Kindergeburtstag. Dazu noch gefrorenes Obst (Himbeeren) und Gemüse (zwei Gemüsemischungen). An Obst und Gemüse hatten wir noch Zwiebel, Kartoffel, eine Gurke, eine Zucchini, Trauben und Tomaten. Zusätzlich hatten wir im Kühlschrank neben Butter, Marmelade, Naturjogurt auch noch Eier und einen Liter Milch.

Planung

Wir haben für die gesamte nächste Woche einen Menüplan entwickelt. Zum Frühstück gibt es jeden Tag Müsli mit Obst. Da haben wir noch zwei Packungen im Haus.

Die Wachtel Bohnen haben wir zu Refried Beans verarbeitet und leckere Burritos daraus gemacht. Wir konnten noch zwei Portionen von den Refried Beans einfrieren und werden diese in den nächsten Tagen mit Reis und Tomatensalsa essen. Einen Topf Chili haben wir auch gekocht. Das Chili hat noch zwei weitere Portionen ergeben, die mein Mann mit auf die Arbeit nimmt zum Mittagessen. Im Garten haben wir noch Salat und Kräuter (Petersilie, Oregano, Minze, Schnittlauch, Koriander, Rosmarin und Thymian).

Was wir noch dazu gekauft haben

Wir haben Anfang der Woche noch ein Vollkornbrot, Bananen und noch Tomaten dazu gekauft. Unsere Tochter macht gerade einen Wachstumsschub durch und wir haben das Gefühl sie ist nie satt. Sie ist verrückt nach Obst und momentan nach Bananen. Weitere Käufe bezahlen wir dann noch mit angesammelten Paybackpunkten. Wir sind momentan wirklich allergisch auf das Geld ausgeben.

Die nächste Woche

Ich habe noch ein Glas mit Mungobohnen Keime gefunden. Ich habe noch keine Ahnung was ich damit anstellen werde. Es wird Spaghetti Bolognese und wahrscheinlich noch einmal Spaghetti mit Knoblauch geben. Zwischen durch werde ich noch frisches Obst und Gemüse dazu kaufen müssen.

Unsere große Tochter und ich werden uns daran wagen Semmel zu backen. Das wäre das erste Mal für mich. Die Semmeln soll dann für Burger (Hackfleisch ist im Gefrierschrank und Salat wächst im Garten) und für eine kleine Wanderung unterwegs als Proviant zur Verfügung stehen. Habt ihr schon einmal Semmel gebacken? Für Tipps und Tricks wäre ich durchaus dankbar. Ich hoffe, es wird kein Reinfall…

Habt ihr Lust bei unserer Herausforderung mitzumachen?

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Foto: Canva

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